Zeitgenössiche Kunst

 

FRANCISC VAIDA ATTILA - FOTOGRAF

 

In Bukarest geboren, hat der Künstler und Fotograf Francisc Attila VAIDA eine 30-jährige Karriere in Fotografie und eine lange Erfahrung im Bereich der Studiofotografie sowie der Architekturfotografie hinter sich. Die in dieser Ausstellung gezeigten Werke sind Werke über ... DIE STADT und gehören zu dem Zyklus “Stadtmomente und -erlebnisse”. Die hier getroffene Auswahl lädt uns ein, Farben, Winkel, Formen, Räume und Zustände derselben Zeit ... Bukarest zu betrachten.

FOTOAUSSTELLUNG

 

REISEZIEL

BUKAREST

 

Die Ausstellung ist ein visuelles Manifest, eine Herausforderung an alle Touristen ... Bukarest mit ihrem Objektiv zu entdecken, scheinbar ohne eine gewisse Reihenfolge der Präsentation, ohne ein ausgewähltes Thema für touristische Werbung. Die Fotografien in einer Größe von 100 x 70 sind in verschiedenen Jahreszeiten und an verschiedenen Orten in der Hauptstadt aufgenommen worden und fangen die Stadt in ihrer Normalität, Natürlichkeit und in der Dynamik einer europäischen Metropole ein. Auch wenn die Stadt sich schwer entdecken lässt, ist der Rest, sobald die Herausforderung da ist, nur ... Bukarest.

 

4.-12. Mai 2007, Palais Palffy, 10.00-18.00h

 

 

IOAN NEMŢOI :


Wer hat Angst vor Glas?

 

INSTALLATION

Ioan Nemţoi hat das Studium an der Akademie der Schönen Künste in Bukarest abgeschlossen. Nach einem bemerkenswerten Werdegang in der Kunst der Glasskulptur und der Glasdekoration hat Meister Ioan Nemţoi den Höhepunkt seiner Karriere erreicht. Die Kritiker haben ihn oft mit berühmten Künstlern wie Dale Chihuly, Marvin Lipovsky, Erwin Eisch oder Howard Ben Tre assoziiert.

Die Installation “Wer hat Angst vor Glas?” regt einen Dialog in der Universalsprache der Farbe und der Form an, indem sie sich auf ihre eigene Geschichte und ihren eigenen künstlerischen Diskurs bezieht. Das reine tiefe Rot und die organische Form bilden dabei einen starken Kontrast zum städtischen Raum.

Das Glas ist ein Material, das bis vor kurzem vorwiegend ein Ausdrucksmittel der dekorativen Kunst war, ein Genre, das sich gerade einen neuen Weg bahnt und seine eigene Identität sucht, Erläuterungen benötigt und nach Neuem verlangt, sei dieses begrifflich oder technisch.

Nemţoi fordert sowohl das Glas als auch uns heraus, indem er das Glas als Manifest verwendet, indem er mit ihm spielt und es an die Grenze zwischen dem Begrifflichen und Dekorativen bringt.

“Wer hat Angst vor Glas?” hat das Aussehen einer sich windenden Fantasie, eines riesigen Insektes mit Tausenden von Beinen und behauptet sich als eine persönliche Meditation über die Urelemente, das Wasser und das Feuer.

 

 

 

15.-26. Mai 2007, Palais Palffy

3.-26. Mai 2007, MQ, 10.00-18.00h

 

 

Die rumänische Briefmarke ist beginnend mit dem berühmten Wisentkopf - Moldau 1858 - bis heute ein sowohl im Inland als auch im Ausland sehr geschätztes philatelistisches Sammlerobjekt.

Dieser Spitzenplatz wurde erreicht, obwohl alle Staaten der Welt ihren eigenen Briefmarken als wertvolle Brillanten aus Papier, die neben dem Schönen die Werte des eigenen geschichtlichen und kulturellen Erbes fördern, eine besondere Aufmerksamkeit schenken.

Die Philatelie trägt sowohl durch die Schönheit der in den Briefmarken widerspiegelten Themen als auch durch die Anstrengung des Sammlers, seine Sammlung in einer möglichst schönen, organisierten und anziehenden Form auszustellen, zur ästhetischen Erziehung bei. Die „kleinen bunten Fetzchen Papier“ mit Zeichnungen und Bildern von seltener Schönheit erwecken in dem Sammler die Liebe für die Kunst und das kulturelle Erbe, tragen zur Bildung des Geschmacks für alles, was in den Bereich der Kunst und der Kreativität gehört, bei.

 

“Bukarest in Briefmarken gesehen”

 


Die eingerichtete Ausstellung und die Ausgabe der Briefmarkenserie möchten zur Förderung des Rumänienbildes, besonders des Bildes der Stadt Bukarest, der Kultur, Werte und Schönheiten Rumäniens beitragen. Die Ausstellung setzt sich zum Ziel, die Besucher für die Gestaltung der Philatelieerzeugnisse, die graphischen Neuerungen, die Leistungen und Neuerungen im Bereich der Briefmarken, die die Geschichte von Bukarest zum Thema haben, zu sensibilisieren und sie darüber zu informieren.

 

Das Publikum wird Gelegenheit haben, die repräsentativen Schönheiten der Stadt Bukarest mittels der Briefmarke als Nationalsymbol neben Hymne, Flagge und Währung kennen zu lernen, wobei die Briefmarke ein Miniaturbild der geschichtlichen und architektonischen Werte und Traditionen Rumäniens bietet.

15.-26. Mai 2007, Palais Palffy

3.-26. Mai 2007, MQ, 10.00-18.00h

 

“MADE IN RO - EU”

JUNGE KUNST AUS RUMÄNIEN

Die Malerei- und Graphikausstellung “MADE IN RO-EU” - JUNGE KUNST AUS RUMÄNIEN umfasst ungefähr 120 Werke und ist in zwei Abteilungen aufgeteilt: einer Abteilung, die den Schülern des Kunstgymnasiums „N. Tonitza” gewidmet ist, und einer Abteilung für die Studenten der Nationalen Kunstuniversität in Bukarest.

Die Ausstellung ist vorbildlich für das künstlerische und berufliche Niveau der Jugendlichen, die ihre Werke ausstellen, seien sie noch Schüler des Kunstgymnasiums „N. Tonitza” oder Studenten und Magisterstudenten der Bukarester Kunstuniversität. Es handelt sich um eine sorgfältig aufgebaute Ausstellung auf Grund einer Auswahl, die von zwei Lehrkräften und namhaften Künstlern, Stela Lie und Iuri Isar, getroffen wurde.

Dank dieser sorgfältigen Auswahl treten nun vor das Publikum, in einer niveauvollen visuellen Vorstellung, Werke, die in allen bekannten Techniken der Graphik und des Kupferstichs, von der einfachen Kohlezeichnung bis zu den Misch- oder Experimentaltechniken, ausgeführt wurden. Unter diesen jungen noch in Ausbildung befindlichen Künstlern gibt es wahre Talente, die glücklicherweise auch gut beraten wurden. Den Schülern des „Tonitza” Gymnasiums wurde vorgeschlagen, ihre Aufmerksamkeit auf die städtische Landschaft des zeitgenössischen Bukarest zu richten und es ist ihnen gelungen, mit viel Sensibilität stimmungsvolle und von einer gewissen Nostalgie geprägte Werke zu schaffen. Der Sinn für Farben, den einige von ihnen beweisen, ist bemerkenswert.


Die Werke der Studenten zeichnen sich hingegen durch eine große Vielfalt in Perspektiven und Technik aus. Eine der gegenwärtigen Richtungen, die autobiografische Introspektion, sowie das Interesse für eine möglichst realistische Ausdrucksform sind bei den meisten Kompositionen leicht zu bemerken. Es sind aber auch andere Arten der Vision, vom Traumhaften bis zum non-figurativen Ausdruck, vorhanden. Der Kupferstich mit seinen feinen Techniken ist in der Ausführung gut vertreten.

Die vorliegende Ausstellung präsentiert das Bild einer sehr guten rumänischen Kunstschule, die es verdient, in Zukunft kennen gelernt, geschätzt und fortgeführt zu werden.

 

 

4.-12. Mai 2007, Palais Palffy, 10.00-18.00h

 

Der bildende Künstler Ionel Stoicescu, Autor der Installation „Die Gründer der Europäischen Union”, die gleichzeitig mit dem EU-Beitritt Rumäniens eingeweiht wurde, beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen der bildenden Kunst und der Kunst der Aufführung. Ionel Stoicescu hat zahlreiche Installationen im öffentlichen Raum geschaffen und schlägt nun dem Wiener Publikum die Vorführung der metaphorischen Geburtsstunde unserer Hauptstadt unter dem Titel “Der Schäfer Bucur und seine Schafe” vor.

Die Sage erzählt, dass Bukarest von einem Schäfer namens Bucur gegründet worden sei, der mit seinen Schafen am Ufer des Flusses Dâmboviţa gerastet habe.

Der Schäfer Bucur und seine Schafe

Installation im öffentlichen Raum

 

Autor Ionel Stoicescu

Im Rahmen des Events “Bukarester Festtage in Wien” schlägt der Künstler eine “bewegliche” Installation vor, die dem Publikum eine “Bukarester” Gestalt vorstellt, die materielle und geistige Symbole verkörpert, sich in ständiger Ummodellierung ihrer kulturellen Identität befindet und offen für die Interaktion mit den anderen Kulturen ist. Durch Form und Art der „Ausstellung“ möchte der Künstler eine direkte Kommunikation mit der Straße herstellen und Reaktionen des Interesses für das Ereignis hervorrufen.

 

4.-6., 11-20 Mai 2007, MQ, 16.00-18.00h
KärtnerStr&Karlsplatz&Prater, 14.00-20.00h

23.-24. Mai 2007, Messe Wien, 16.00-18.00h

 

Paul Chiribuţă, “Chevalier des arts et des lettres” des Kulturministeriums in Frankreich, Direktor der Theaterakademie in Limoges, ist nicht nur Schauspieler und Regisseur, sondern auch Schöpfer visueller Konzepte.

Sampling
Bucharest

Installation im öffentlichen Raum

 

Autor Paul Chiribuţă

 

Die Installation, die der Künstler vorschlägt, ist ein Kunstobjekt, das sich eine spielerische und interaktive Präsentation Bukarests zum Ziel setzt, bei der ein Parcours angedacht wird, der Geschichte mit Elementen materieller und geistiger Zivilisation einer modernen, in voller Entwicklung befindlichen Hauptstadt verbindet. Die Absicht des Künstlers ist, eine Synthese der rumänischen Spiritualität aus der Perspektive der Stadt Bukarest, in der Geschichte und Moderne sich in einem dynamischen Prozess vermischen, mit Hilfe dieser Installation zu präsentieren. Das Projekt der Installation im öffentlichen Raum zeigt ein offenes Buch Bukarests, in dem die bedeutendsten Architekturdenkmäler der Hauptstadt zu sehen sind.

 

3.-4., 11.-13. Mai 2007, Prater

5.-6., 14.-16. Mai 2007, Karlsplatz, 12.00-20.00h

 

Dan Perjovschi

 

Der Künstler Dan Perjovschi, geboren 1961, wohnt und arbeitet in Bukarest, Rumänien.

 

Seine neuesten Eigenausstellungen umfassen „2006 Room Drawing“ in der Tate Modern London und „Project 85“ in der MoMa New York 2007. Von den zahlreichen Gemeinschaftsausstellungen sind „New Europe“ in der Generali-Stiftung in Wien 2005, „Le Nuage Magellan“ im Centre Pompidou Paris und die 52. Biennale in Venedig 2007 zu erwähnen. Perjovschi ist Träger des Henkel-Preises für Zeichnung 2003 und des Maciunas-Preises 2004.

Perjovschi arbeitet auch als Illustrator für die Zeitschrift “ 22” und hat Projekte in Zusammenarbeit mit verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften.

 

Für das Event “Sampling Bucharest” - Bukarester Festtage in Wien, hat Perjovschi eine besondere Slideshow zusammengestellt, die an die Wände des MUMOK projiziert werden wird und die den Zustand der Welt im Jahr 2007 mit Ironie und Humor analysiert.

 

14. Mai 2007, Museums Quartier, um 21.30h

 

 

 

 

 

 


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